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Ich nehm dann doch ein bisschen Liberté.

eigentlich weiß ich gar nicht so recht wie ich mich am besten beschreiben soll. wenn ich anfange alles aufzuzählen, was ich mag oder nicht mag, vergesse ich bestimmt eh die hälfte. wenn ich behaupten würde, ich sei witzig und liebevoll, könnte die nächste person meinen, ich sei der humorloseste und kühlste mensch, dem ich je über den weg gelaufen bin. aus diesem grund kann ich dann doch nur erzählen wer mir erneut jeden morgen im spiegel begegnet und wie ich mich letztendlich mit eigenen augen betrachte.

ich heiße nadine und bin achtzehn jahre alt
kurz zusammen gefasst: ich bin ein normales mädchen.
selbstverständlich habe ich meine fehler, meine macken über die ich manchmal immer wieder lächeln muss und einige, die mich zur verzweiflung treiben und mit denen ich selbst heute noch immer nicht richtig umgehen kann. doch ich erlaube mir trotzdem einfach den aussagekräftigsten satz ''ich bin eine kämpferin'', als beste beschreibung meiner person zu nutzen.
ich weiß, dass das ein wenig überheblich klingt, doch ich kann sagen, dass die vergangenen jahre täglich einem neuen kampf, gegen mein ende glichen. gegen die krankheit und gegen das, was mich zerstört hat. auch wenn sich meine kämpfe heute mehr und mehr von der tatsache, dass ich nicht mehr leben möchte distanzieren, gelingt es mir manchmal noch immer nicht so gut alles in den griff zu bekommen. doch alles wo für ich im wesentlichen kämpfe ist das eine ziel, eines tages irgendwo auf dieser welt mit einer vernarbten vergangenheit glücklich werden zu können und zu wollen.

zwei weitere wichtige teile in meinem leben sind die musik und das schreiben. ich vermute, wenn ich die musik nicht zum rausschreien und die dazugehörige kreativität nicht zum ''selbstkomponieren'' gehabt hätte, wäre ich irgendwann völlig in unserer, teils kranken welt und gesellschaft, untergegangen. weil die musik immer ein zufluchtsort ist, mit der ich träumen und entfliehen kann, ist sie stets balsam für die seele. sei es musik selber zu machen oder sie einfach nur in die ohren zu stecken. ich finde, dass musik immer aus einer stimmung entsteht und dass es für jeden moment in unserem leben auch einen dazugehörigen soundtrack gibt. gleichsam, wie schon erwähnt, spielt das schreiben schon seit dem ich klein bin eine sehr entscheidene rolle für mich. ich habe auf diese art immer wieder gedanken und gefühle loswerden können, die ich sonst nie aussprechen konnte. und heute weiß ich, dass diese texte eine unheimlich große hilfe für mich sind, um meine veränderungen und fortschritte als beweis in den händen zu halten und um die möglichkeit zu haben, darin stöbern zu können, wenn ich mal wieder das ängstliche gefühl verspüre, mich seit jahren nicht fortbewegt zu haben.
ich würde nicht sagen, dass ich ein optimist bin und auch niemand mehr, der täglich ausschließlich negativ denkt. ich glaube, ich bin einfach irgendetwas zwischen träumer und realist. ich weiß zumindest, dass das leben nie leicht ist und auch nie leicht werden wird, aber ich weiß, dass man einiges versuchen und in die wege leiten muss, um es zu (ver)ändern. ebenso bin ich fest davon überzeugt, dass man für sich und sein leben kämpfen muss, damit es eines tages das leben ist, was man sich sonst immer nur erträumt hat.

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